Es ist mal wieder Zeit für ein Update!

Nach 2 Südwärts Jahren ohne ein klassisches Festival – dafür mit einer digitalen Ausgabe und einer entstandenen Podcast Reihe – haben wir es 2021 wieder gewagt! Im Rahmen von 48H Wilhelmsburg haben wir im September ein kleines Festivalformat auf dem Minitopia Gelände mit einem kleinen Musik- und Kunstprogramm umgesetzt.

Dieses Jahr findet das Südwärts Festival am 11. Juni 2021 umsonst&draußen am Bürgerhaus Wilhelmsburg statt.

Das Festival und das Team

Seit 2018 trifft sich das Südwärts Team auf dem Minitopia Gelände im Süden von Hamburg-Wilhelmsburg. Geboten wird ein Programm voller Musik, Kunst, (Pop)Kultur, Workshops und Initiativen. Dabei geht es nicht nur ums Konsumieren, sondern genauso ums Entdecken und Mitmachen. Südwärts will Jugendlichen einen kreativen Raum zum Ausprobieren und Wohlfühlen schaffen.

Mitmachen?

Wenn du Lust hast dich an der Planung des Festivals zu beteiligen und zwischen 14 und 18 Jahre alt bist, schreib doch einfach eine Mail an projektleitung@suedwaerts-festival.de oder komm direkt bei einem unserer Treffen vorbei. Die Termine findest du hier. Wenn du lieber digital teilnehmen möchtest, schreib uns auch gern und wir machen das möglich. Du brauchst keine Vorerfahrungen und kannst gern jederzeit im Projektjahr einsteigen und reinschnuppern.

Das Projekt

Südwärts ist ein Projekt des Bundesverband Popularmusik e.V. das im Rahmen von Pop To Go gefördert wird aus dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung und Forschung.” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das Südwärts ermöglicht rund 20 jungen Menschen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in kontinuierlichen Workshops, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen und Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation und -konzeption zu sammeln. Unter Anleitung von Dozent:innen aus der Praxis entwickeln sie das Festivalformat und setzen dieses Schritt für Schritt um.

Das Projekt gliedert sich in unterschiedliche Abteilungen, welche fließend ineinander übergehen und von allen Jugendlichen durchlaufen werden können. Hierdurch ist ein vielseitiges Lernen möglich.

Im Booking wird das Bühnenprogramm entwickelt. Hier wird die musikalische Linie des Festivals erarbeitet, viel Musik gehört sowie Trends und Bands recherchiert. Genauso wird das Theater- und Performanceprogramm gestaltet und alles von Kunst bis Workshops an den entsprechenden Orten geplant.

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit geht es im Kern um Medienarbeit – von Pressearbeit bis Social Media. Es werden Texte geschrieben, Bildmaterial gesichtet und aufbereitet und Journalist:innen zur Verfügung gestellt. Es werden Strategien für Offline wie auch Online-Marketing entwickelt, die bestenfalls perfekt miteinander verzahnt sind. Geeignete Partner:innen werden in den Unterbereichen Fundraising und Sponsoring gefunden.

Der Produktionsbereich sorgt dafür, dass das Festival überhaupt stattfinden kann. Für die nötige Infrastruktur wird gesorgt, die Bühne fit gemacht, die Kasse aufgebaut und auch das Personal entsprechend geplant. Keine Produktion ohne guten Plan: unzählige Excel-Tabellen werden gefüllt, abgearbeitet und abgehakt.
Kreativ wird es vor allem im produktionsnahen Bereich Geländegestaltung. Hier wird das Festivalgelände zur bunten Spielwiese neuer, künstlerischer Ideen auf der es eine Menge zu entdecken gibt. Weniger kreativ, aber nicht weniger wichtig sind die technischen Aufgaben, sprich Kabel, Lampen, Kücheninfrastruktur und die Beschilderung zum und auf dem Gelände.

Das Festival entsteht natürlich nicht an einem Tag und auch nicht in einer Woche. In unterschiedlichen Modulen erstreckt sich das Projekt Südwärts über mehrere Monate mit jeweils unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten. Im Sinne des Förderprogrammes „POP TO GO – unterwegs im Leben” ermöglicht das Projekt unterschiedliche Zugänge zur Popkultur und -musik. Dabei geht es nicht um das Musizieren selbst, sondern um das Entwickeln eines popkulturellen Formats für Jugendliche – dabei setzen sich die Jugendlichen mit den unterschiedlichen Strömungen, Trends und Bands mit Hilfe von Internet aber auch mit konventionellen Konzertbesuchen auseinander.
Neben der kulturellen Bildung ist der konkrete Einblick in die Praxis von Veranstalter:innen ein wichtiger Baustein des Programms. Die Jugendlichen erlernen nicht nur theoretische Arbeitsschritte, sondern sie müssen diese direkt in einem – ihrem eigenen – realen Projekt anwenden. Große Lernerfolge sind bei dem hohen Maß an Identifikation mit dem erreichten Ergebnis die Regel. Neben der wertvollen Praxiserfahrung sammeln die Jugendlichen auch relevante Kontakte in der Branche – sie sind somit gut gerüstet für eines der interessantesten Arbeitsfelder nach der Schule.

            

      

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